Frequently Asked Questions (FAQs)

Q:   Wo finde ich Informationen über Bewerbung und Zulassungsverfahren zum B.A. "Afrikanische Sprachen und Kulturen"?

A:   Die Mitarbeiter der Abteilung für Afrikanistik & Äthiopistik sind am Bewerbungs- und Zulassungsverfahren nicht beteiligt, da dieses zentral von der Universität Hamburg abgewickelt wird. Bitte wenden Sie sich mit Ihren Fragen an das Zentrum für Studierende:



  Bewerbung

Dort finden Sie standardisierte Bewerbungsunterlagen und umfangreiche Informationen.


Q: Warum gibt es zwei Bachelorstudiengänge "Afrikanische Sprachen und Kulturen"?

A: Die Abteilung für Afrikanistik & Äthiopistik bietet einen 3-jährigen und einen 4-jährigen B.A.-Studiengang "Afrikanische Sprachen und Kulturen" an, die sich im Wesentlichen darin unterscheiden, dass Sie im 4-jährigen B.A. eine zweite afrikanische Sprache erlernen – darum auch der Zusatz im Namen "- sprachenintensiviert". Die Inhalte der methodischen Lehrveranstaltungen in den beiden Studiengängen unterscheiden sich nicht. Sie haben also die Wahl, einen ersten Abschluss bereits nach 3 Jahren zu erwerben oder eine zweite afrikanische Sprache kennenzulernen. Das Studium dauert dann 4 Jahre und beinhaltet einen obligatorischen Auslandsaufenthalt in einem Land Afrikas südlich der Sahara zur Intensivierung Ihrer Sprachkenntnisse. Welcher der beiden B.A.-Studiengänge für Sie der "richtige" Studiengang ist, hängt ab von Ihren persönlichen Neigungen und weiteren Vorstellungen zur Berufsplanung. Nehmen Sie bitte die Möglichkeit zur Studienberatung wahr, wenn Sie sich nicht sicher sind, für welchen der beiden Studiengängen Sie sich entscheiden sollen. Die endgültige Wahl für den 3-jährigen oder den 4-jährigen B.A. fällen Sie im Übrigen erst zu Beginn des 3. Studiensemesters. Erst dann unterscheiden sich die beiden Studiengänge.

Q: Wofür qualifiziert der B.A.-Studiengang "Afrikanische Sprachen und Kulturen"?

A: Der Bachelorabschluss ist ein erster berufsqualifizierender Universitätsabschluss, d.h. Sie können nach dem B.A.-Studium berufstätig werden oder weiterstudieren und den Masterabschluss erwerben. Wenn Sie sich dafür entscheiden, nicht weiter zu studieren, sondern nach dem B.A. berufstätig zu werden, eröffnen Ihnen die im Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten ein breites Spektrum an Berufsfeldern. Im Studium erhalten Sie eine fundierte Sprachausbildung in mindestens einer afrikanischen Sprache und erwerben Grundlagenwissen zur sprachlichen und kulturellen Vielfalt der Länder Afrikas und damit verbundenen Fragestellungen zu geschichtlichen und modernen gesellschaftspolitischen Entwicklungen. Sie erlernen dabei den sicheren Umgang mit wissenschaftlichen Hilfsmitteln, Techniken der schriftlichen und mündlichen Präsentation, die Abfassung eigenständiger wissenschaftlicher Texte, Kompetenzen im Bereich der Vermittlung afrikabezogener Informationen an die Öffentlichkeit sowie vielfältige interkulturelle Kompetenzen. Dies qualifiziert Sie für Tätigkeiten im Medien- und Kulturbereich, in der Erwachsenenbildung, in der MigrantInnenarbeit, in der Entwicklungshilfe, im Bereich Tourismus oder innerhalb internationaler Organisationen. Im Hinblick auf eine spätere Berufstätigkeit kann dabei die Wahl des Nebenfachs von Bedeutung sein, ebenso studienbegleitende Praktika, die für viele zu einer wichtigen Stufe im Berufseinstiegsprozess werden.

Q: Werden mir an einer anderen Uni erbrachte Studienleistungen anerkannt?

A: Studienzeiten, berufspraktische Tätigkeiten sowie Studien- und Prüfungsleistungen, die an einer anderen Universität in Deutschland oder dem europäischen Hochschulraum erbracht wurden, werden anerkannt, wenn sie nach Art, Inhalt und Umfang den Anforderungen des B.A. "Afrikanische Sprachen und Kulturen" entsprechen (§ 8 P.O. B.A.).

Q: Sind Kenntnisse in anderen Sprachen (Englisch, Französisch) Voraussetzung zum B.A.-Studiengang "Afrikanische Sprachen und Kulturen"?

A: Für die Zulassung zum B.A.-Studiengang "Afrikanische Sprachen und Kulturen" ist der Nachweis von Fremdsprachenkenntnissen in Englisch und Französisch nicht erforderlich. Ein Großteil der Fachliteratur zu studienrelevanten Themen ist jedoch in den beiden Sprachen verfasst, so dass gute bis sehr gute Lesefähigkeiten von Ihnen erwartet werden. Wenn Sie Sprachkenntnisse während des Studiums vertiefen wollen, dann bietet der Wahlbereich die Möglichkeit, Sprachkurse zu besuchen.

Q: Was muss ich bei der Wahl des Nebenfachs beachten?

A: Als Nebenfach sind im Prinzip alle Fächer der Universität Hamburg wählbar, auch solche, die als Hauptfach den Bachelor of Science oder gar keinen Bachelorabschluss anbieten. Sie können zum Hauptfach "Afrikanische Sprachen und Kulturen" sogar einen von zwei Teilbereichen der Afrikanistik, "Afrikanische Sprachwissenschaft" oder "Äthiopistik" als Nebenfach wählen. Wenn Sie sich für ein B.A.-Studium bewerben, müssen Sie bei der Bewerbung auch schon angeben, welches Fach Sie als Nebenfach studieren möchten. Beachten Sie dabei bitte, dass eine Reihe von Studiengängen auch für das Nebenfachstudium Zulassungsbeschränkungen eingeführt hat. Informationen darüber finden Sie auf den Seiten des Zentrums für Studienberatung der Uni Hamburg. Wechseln können Sie das Nebenfach einmal bei der Rückmeldung zum 2. bzw. 3. Fachsemester.

Q: Welche Bedeutung hat der Wahlbereich im B.A.-Studiengang?

A: Im Wahlbereich kann man Veranstaltungen ganz anderer Fächer besuchen. Sie können sich dabei auf eine Disziplin beschränken oder aber – im Sinne eines studium generale – an Veranstaltungen aus verschiedenen Disziplinen teilnehmen. Sie können Sprachkurse belegen um Fremdsprachenkenntnisse aufzufrischen, sie können den Bereich aber auch dazu nutzen, das eigene Haupt- oder Nebenfach zu vertiefen. Alle Veranstaltungen, die Sie im Wahlbereich besuchen, schließen mit einer Prüfung ab. In die Bachelor-Abschlussnote fließen die darin erzielten Noten aber nicht mit ein.

Q: Was sind "Allgemeine Berufsqualifizierende Kompetenzen" (ABKs)?

A: Der ABK-Bereich dient dazu, den Studierenden praktische Kenntnisse und Kompetenzen zu vermitteln, die im Hinblick auf eine spätere Berufstätigkeit von Bedeutung sind. Im B.A.-Studiengang "Afrikanische Sprachen und Kulturen" sind dies die allgemeinen ABK-Module "Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens", "Internet- und Medienkompetenz", "Berufsfelderkundung" und ein "Berufspraktikum". Dazu kommen ABK-Übungen, die durch ihre enge Verknüpfung mit afrikanistischen Inhalten in zentrale Methoden- und Sprachmodule des B.A.-Studiengangs integriert sind, wie "Interviewtechniken", "Präsentationsmethoden" und "Lehrmittelerstellung".

Q: Im 4-jährigen sprachenintensivierten B.A.-Studiengang ist ein Auslandsaufenthalt in Afrika südlich der Sahara integraler Bestandteil des Studiums. Sind als Zielregion bestimmte Länder vorgesehen oder kann ich selbst entscheiden, wo ich das Auslandssemester verbringe?

A: Der Auslandsaufenthalt dient neben dem Erwerb von Auslandserfahrung und Landeskenntnissen der Intensivierung von Sprachkompetenzen in einer der afrikanischen Sprachen, die Sie während Ihres Studiums erlernen. Die Entscheidung darüber, wo Sie das Auslandsemester verbringen, wird daher von Ihrer Sprachwahl mitbestimmt. Mit Universitäten in Ländern Afrikas, in denen die hier am Institut angebotenen Sprachen gesprochen werden (Nigeria, Ostafrika, Äthiopien), bestehen Hochschulpartnerschaften. Diese bieten einen Rahmen für Austauschprogramme der Studierenden, die mit Stipendien des Deutschen Akademischen Austauchdiensts (DAAD) unterstützt werden. Auch Sprachkursstipendien für Hausa (Kano/Nigeria) und Swahili (Sansibar/Tansania) werden im jährlichen Wechsel vom DAAD vergeben. Sollten Sie im Verlauf Ihres Studiums andere regionale Schwerpunkte entwickeln, können Sie das Auslandssemester natürlich in der von Ihnen gewählten Region verbringen.

Q: Muss ich mich für Seminare und Vorlesungen anmelden?

A: Ja, seit dem WiSe 2007/08 ist für alle Lehrveranstaltungen eine Anmeldung unbedingt notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das Studieninfonetz STiNE.

Q: Wie oft kann ich eine Prüfung wiederholen?

A: Für Modulprüfungen gibt es grundsätzlich zwei Prüfungstermine nach Abschluss des Moduls, wobei stets die erste Möglichkeit wahrgenommen werden muss, es sei denn, das Fehlen wird vor dem Prüfungsausschuss durch ein ärztliches Attest begründet. Bleibt die Prüfung an beiden Terminen erfolglos, kann die Veranstaltung erneut besucht werden und es bestehen dann wieder zwei Prüfungsversuche. Insgesamt sind also vier Prüfungsversuche pro Veranstaltung möglich. Dabei ist jedoch unbedingt zu beachten, dass die Module im B.A. aufeinander aufbauen und eine bestandene Prüfung die Voraussetzung zum Besuch einer Folgeveranstaltung sein kann. Es kann also zu erheblichen Verzögerungen im Studienverlauf kommen, wenn Prüfungen erst im dritten oder vierten Versuch zum Erfolg führen.

Q: Wer ist mein Ansprechpartner bei Fragen zu Inhalten und Organisation des B.A.-Studiengangs?

A: Bei Fragen rund ums Studium wenden Sie sich bitte an Fr. Dr. Jutta Becher, Tel.: 42838-4868. Sprechzeiten sind Mo, Do 10.00-12.00 und nach Vereinbarung.