Maximilian Schlimm
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
RomanIslam - Center for Comparative Empire and Transcultural Studies
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Max Schlimm ist seit Juni 2026 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand bei Prof. Dr. Heidemann.
Von 2018-2021 studierte er an der Universität Heidelberg Mittlere und Neue Geschichte sowie Islamwissenschaft mit Schwerpunkt Arabisch. Von 2021-2022 war er Stipendiat des DAAD an der German Jordanian University in Amman, bevor er 2022 das Stage annuel des Institut Français du Proche Orient in Beirut absolvierte. Anschließend absolvierte er insgesamt zwei Jahre als DAAD-Stipendiat an der University of Jordan den arabischsprachigen Masterstudiengang Geschichte. Von 2024-2026 beendete er den Studiengang Islamwissenschaft und Arabistik an der Universität Münster mit der Masterarbeit mit dem Titel „Revolutionäre, Märtyrer und Helden – Zur Darstellung pro-alidischer Rebellen in frühislamischer Historiografie am Beispiel von Ṭabarīs Tārīḫ“.
Während des Studiums war er 2019 studentische Hilfskraft beim Lehrstuhl für frühes Mittelalter bei Prof. Dr. Nikolas Jaspert und von 2020-2021 an der Akademie der Wissenschaften des Landes Baden-Württemberg am Forschungsprojekt „Deutsches Rechtswörterbuch“ tätig. Zudem war er zwischen 2019-2021 als Hilfskraft in der IT des Historisches Seminars an den digital humanities beteiligt. Von 2024-2026 war er Hilfkraft beim Institut für Islamwissenschaft und Arabistik in Münster tätig.
Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen v.a. die Entwicklung der arabischen Historiographie, die Geistes- und Kulturgeschichte schiitischer Gruppen, islamische Wirtschaftsgeschichte und die Geschichte der persischsprachigen Welt. Sein Dissertationsprojekt bei Prof. Heidemann untersucht die Entwicklung die Konzepte von Islamization und Islamication sowie die Entstehung islamischer Staatlichkeit in Nordafrika außerhalb der Einflusszonen des andalusischen Umayyaden- und Abbasidenkalifats im 3./9. Jahrhunderts anhand archäologischer, numismatischer, historiographischer und islamrechtlicher Quellen mit besonderem Fokus auf der wirtschafts- und religiongeschichtlichen Entwicklung der Region.